2000 – Spanien olé

Für Familie Meckerer ist es der zwanzigste Urlaub in Spanien. Familienoberhaupt Klaus Meckerer stänkert in gewohnter Weise und sehr zum Leidwesen seiner Frau Erika und Tochter Evi wieder an allem herum, denn er ist voller Vorurteile gegen die Spanier. Leider ging auch in diesem Jahr sein großer Traum wieder nicht in Erfüllung: ein zünftiger Urlaub im Bayrischen Wald. Wieder ist man „nur“ in Spanien im kleinen Hotel des sympathischen Pedro gelandet. Wie es sich für „gute“ Touristen gehört, wird natürlich ausschließlich deutsch geredet und auch gegessen und getrunken. Deshalb bringt Klaus sogar Bier und Essen von zu Hause mit. Zu Gast im Hotel ist auch Familie Pingelig: Eleonore, ihr unter dem Pantoffel stehender Gatte Heinrich und ihr hilfloser Sohn Heinz-Dieter, die eigentlich nichts anderes als einen geruhsamen und ruhigen Urlaub machen wollen.
Doch da haben sie die Rechnung ohne den streitsüchtigen Klaus Meckerer gemacht. Auch mit Heinrich liegt er anfangs in Clinch allerdings nur, bis beide zufällig ihre heimliche Vorliebe für den in der Nähe liegenden FKK-Strand entdecken. Doch dieses Vergnügen ist nur von kurzer Dauer, denn Opa Ludwig läßt die beiden „Freunde der freien Körperkultur“ gewaltig auflaufen, indem er ihnen am FKK-Strand die Kleider klaut. Nur mit einem Badetuch bekleidet versuchen die beiden, ins Hotel zu schleichen. Natürlich werden sie von ihren Frauen gestellt. Als der geizige Klaus Meckerer erfährt, wie wohlhabend die Pingeligs sind, kürt er kurzerhand und fest entschlossen Heinz-Dieter zu seinem Wunschschwiegersohn und will ihn seiner Tochter Evi als gute Partie andrehen. Dies ist für Evi der Anlaß, den Eltern endlich reinen Wein einzuschenken und ihnen Pedro als künftigen Schwiegersohn vorzustellen.

1999 – Unter Dach und Fach

Das eigene Reihenhäusle, ein Traum! Auch den Eltern wird ein lebenslanges Bleiberechte eingeräumt. Wenn bloß die Nachbarschaft nicht wäre. Schon kurze Zeit nach dem Einzug ist man völlig zerstritten. Doch Mutter und Vater der beiden verfeindeten Parteien finden zueinander. Die beiden Senioren wollen sich nicht mehr dem Leben der Kinder unterordnen. Sie beschließen zu heiraten und ihren Lebensabend nicht im Reihenhäusle bei den Kindern, sondern freiwillig im Seniorenheim zu verbringen.

1997 – Frauenpower

Eigentlich sollte es in der Gemeinde wieder einen Kommunalwahlkampf geben, wie man ihn kennt. Die Ortsgewaltigen kandidieren um das Amt des Gemeinderats, werden selbstverständlich gewählt und treiben in der nächsten Amtsperiode weiterhin ihr Unwesen. Und Bürgermeister Heinz Gscheidle wäre sicher wieder zufrieden, wenn er am Ratstisch seine altbekannten Kumpanen um sich hätte.
Aber alles kommt anders! Bei dieser Wahl hat sich nämlich erstmals eine Frauenliste gebildet mit dem Ziel, die Männerherrschaft im Gemeinderat zu brechen. Mit ihrem nicht alltäglichen Wahlprogramm, das gravierende Einschnitte in die „heile Männerwelt“ vorsieht, findet die Frauenliste unter Führung der resoluten Kunigunde Schlotterbeck große Zustimmung bei den Wählerinnen.
Auch in den Meinungsumfragen schneiden die Damen sehr gut ab und die Hälfte der Gemeinderatssitze scheint der Frauenliste sicher zu sein. Dies ist Grund genug für Bürgermeister Gscheidle, den Vormarsch der resoluten „Emanzen“ im Wahlkampf zu bremsen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht ..

1995 – S’Loch en d’r Wand

Was macht ein „Bauern-Schultes“, dessen Frau Herr im Haus ist, der gerne und zu oft einen oder mehrere über den Durst trinkt, wenn er zu allem Überdruß auch noch erfährt, daß er höchstwahrscheinlich seinen Bürgermeistertitel verlieren wird, weil seine Gemeinde zu klein ist und eingemeindet werden soll? Da kommt ihm ein Großindustrieller gerade recht, denn dieser will ein Grundstück im Ort kaufen und einen Großbetrieb aufmachen. Doch ausgerechnet ein Grundstück eines altledigen Bauern soll es sein, der sich strikt weigert, auch nur einen Quadratmeter zu verkaufen. Und alles wäre halb so schlimm, wenn da nicht der Opa wäre, der durch ein Loch in der Wand alles sieht und noch mehr hört, durch Streiche das Haus auf den Kopf stellt und die Pläne des Schultes und seiner Gemeinderatskumpanen durchkreuzt. Wen wundert es, daß der Bürgermeister schließlich zu zwielichtigen Methoden greift?

1994 – Ärger beim Kronen-Max

Max Ströbele, als „Kronen-Max“ dorfbekannter Wirt, samt seiner Wirtschaft seit dem Tod seiner Frau ziemlich heruntergekom-men, und sein Freund Josef Schmied, Postbote, öffnen gemein-sam die Post an die Bürger des Dorfes. Bei diesem wenig ehrenwerten Tun entdecken sie Schlampereien und Gaunereien des Bürgermeisters und seiner Honoratioren. Sie machen sich diese „lnsider“-Kenntnisse zu Nutzen, um den Bürgermeister und seinen Kreis an der Nase herum-, des Kronenwirts Tochter ihrem Auserwählten, und Max‘ Wirtschaft sowie die historische „Zehntscheuer“ neuem Glanz zuzuführen. Vor diesem guten Ende passiert einiges, das den Spielern und Zuschauern viel Spaß bereitet.

1992 – Diamantenroulette

Raffiniert werden verschiedene Handlungsstricke miteinander verbunden: Vater Fritz und Freund Udo kommen von einer Zechtour, die mit einem Autounfall endete, nach Hause – und Fritz hat zudem ein heißes Abenteuer hinter sich. Dass es sich dabei um eine gefährliche Verbrecherin handelt, die gerade Diamanten gestohlen und sie in Fritz‘ Auto versteckt hat, ahnt er nicht. Die Ehefrauen, die Tochter und vor allem Oma müssen helfen, das entstehende, höchst amüsante Chaos aufzulösen …

1991 – D’r Schneggaprofessor

Im Hause von Professor Redlich herrschen die Frauen. Er hat eine Frau und drei erwachsene Töchter. Er selbst ist sehr stark kurzsichtig, zerstreut und sehr vergeßlich. Anita Redlich liebt ihren Mann, und die Töchter lieben ihren Vater, aber von seiner Arbeit als Schneckenzüchter und -professor halten sie nicht viel. Aber der Professor zeigt es ihnen; er schreibt heimlich ein Buch. Genau einen Tag vor der Hochzeit seiner ältesten Tochter meldet sich der Verleger zu Vertragsverhandlungen an. Gleichzeitig taucht auch der Freund der zweitältesten Tochter auf, was im Hause Redlich zu ungeahnten Verwicklungen führt. Eine turbulente Szene jagt die andere, und als das Brautpaar auch noch die Verlobung löst, ist das Chaos perfekt und Mutter Redlich fällt von einer „Ohnmacht“ in die andere. Erst am nächsten Morgen löst sich alles auf, nachdem die Familienmitglieder eine mehr oder weniger schlaflose Nacht verbracht haben.