1990 – Um Haus und Most

Der Brummer-Hof ist stark verschuldet und müsste verkauft werden. Aber Xaver Brummer, der Bauer, hat es nicht eilig damit. Bislang hat er noch jeden Interessenten wieder hinausgeekelt, den ihm seine Schwester Carola angeschleppt hat. Aber Carola, die endlich ihr Erbteil haben möchte, gibt nicht auf. Sie bringt einen neuen Interessenten. Doch diesmal will Carola auf Nummer sicher gehen. Sie schlägt einen Tausch vor. Bruno soll vor dem neuen Interessenten den Bauern spielen und Xaver den Knecht. Sie wird dabei von Anna, Xavers Frau und Regine, deren Tochter unterstützt. Angesichts dieser Übermacht muss Xaver klein beigeben. Nun stellt Bruno seine Forderungen. Er will eine Bäuerin. Carola will es nicht machen und Anna spielt lieber die Magd. Da kommt Marion gerade zur rechten Zeit. Sie gilt zwar im Dorf als harmlose Verrückte, weil sie sich für eine Adelige hält, aber für diese Arbeit wäre sie gerade recht. Außerdem ist sie bis über beide Ohren in Bruno verknallt. Die Verkaufsverhandlungen werden für Oskar Schöner, den neuen Interessenten, zu einem wahren Alptraum. Bruno, der mit den hohen Zahlen nicht viel anfangen kann, wird zu einem völlig unberechenbaren Verhandlungspartner. Dann kommt Xaver dazu. Er merkt sofort, dass dieser Käufer für den Hof jeden Preis zahlen würde, und er wirft Bruno die Bälle zu. Da jetzt die Impulse vom Knecht ausgehen, fällt Oskar Schöner von einem Wutanfall in den anderen. Und als auch noch der schlitzohrige Bürgermeister mitbietet, ist Schöner am Rande des Wahnsinns. Erst das Auftauchen von Eddi Ackermann erlöst das Ehepaar Schöner von ihren Qualen: Sie ergreifen Hals über Kopf die Flucht.

1989 – Opa’s Glückstreffer

Karl herrscht in seiner Familie als ausgesprochener Despot. Er schikaniert seine Frau, wo er nur kann. Bei Stefan, seinem Sohn, bleibt es allerdings nur bei den Versuchen, denn ist ein aufgeweckter Bursche und macht genau das, was er will! Aber ihm passt gar nicht die Behandlung, die seiner Mutter widerfährt.
Der Opa ist der ruhende Pol in der Familie, er beschäftigt sich ständig mit dem Ausfüllen von Preisrätseln und Preisausschreiben. Unerwartet bringt dann eines Tages der Postbote einen Brief mit einem Gewinn: eine Flugreise nach Paris! Der Opa ist Feuer und Flamme, aber Stefan spricht ein Machtwort, denn nicht sein Opa, sondern die geliebte Mutter soll sich einige Tage von ihrem Haustyrannen erholen! Karl ist sprachlos, denn das gibt es nicht, dass sich seine Frau seinem Willen widersetzt – und er sagt „Nein“ zu dieser Reise! Verona fährt trotzdem mit Stefans Unterstützung.
Am gleichen Tag erscheint eine junge Frau und verkündet glückstrahlend: „Ich bin die Glückliche, ich darf Sie nach Paris begleiten!“ Nur kann sie nicht erfahren, wen von den drei zurückgebliebenen Männern sie beglücken will, und so bleibt sie bis Veronas Rückkehr im Haus.
Ein Katz- und Mausspiel beginnt, denn niemand ahnt, welches Preisrätsel der Opa in seiner Unwissenheit abgeschickt hat!

1980 – Die gemischte Sauna

In der Wirtsstube sitzen Metzger, Bäcker, Friseur und Wirt mit dem Bürgermeister beisammen und diskutieren, womit man Feriengäste in den Ort locken könnte. Als der Friseur das Stichwort „Sauna“ gibt, spitzen alle die Ohren, und bald wird man sich einig, daß solch eine delikate Örtlichkeit gleich am nächsten Sonntag gemeinsam im Nachbarort in Augenschein genommen werden soll. So geschieht es auch, nachdem man zuvor den Weiberleuten weisgemacht hat, Reiseziel sei eine Zuchtviehausstellung. Das Unternehmen und die Rückkehr enden freilich mit einer Katastrophe: bevor es sich über die Schwelle des vermeintlich sündigen Etablissements wagte. Nachdem bei dieser Exkursion dem Bäcker die Unterhose und dem Bürgermeister die Brieftasche abhanden gekommen sind, werden alle fünf von ihren erbosten Ehehälften nicht gerade zärtlich empfangen. Doch bald sind die Frauen schlagartig wie verwandelt, denn sie müssen das Schlimmste befürchten, weil drei der Männer spurlos verschwunden sind. Als diese nach langer Suche endlich gefunden werden, kommt es noch zu einem echten Happy-End: Hansl, der Sohn des Bürgermeisters, nützt die Kalamitäten, in die auch sein Vater verwickelt ist, um von diesem die Einwilligung zur Heirat mit seiner Burgi zu bekommen. Und eine Sauna soll auch gebaut werden, freilich keine „g’mischte“ – die existierte ohnehin nur in der Phantasie des Bäckers, weil der sich gar nicht hineingetraut hatte und die andern ihm deshalb leicht diesen Bären aufbinden konnten.